13. Mai 2020

Einwanderer sind alle

Wenige Familien gründeten Arosa. Sie kamen aus dem Schanfigg oder benachbarten Talschaften. Viele Familien bauten Arosa zur jetzigen Grösse auf. Sie kamen manchmal von weit her.
Einwanderer sind alle

Wenige Familien gründeten Arosa. Sie kamen aus dem Schanfigg oder benachbarten Talschaften. Viele Familien bauten Arosa zur jetzigen Grösse auf. Sie kamen manchmal von weit her. Etwa um 1330 wanderten die ersten Davoser nach Innerarosa ein. Mehr als zehn Familien dürften es im sehr hoch gelegenen Talkessel wohl nie gewesen sein. Zu den Allerältesten, heute noch mit Nachkommen in Arosa Lebenden, zählen die Hold, 1650 oder schon früher, ihr Name taucht immer auf. 1710 wechselten die Mettiers von Langwies nach Arosa. 1852, ein Jahr, nachdem Arosa eine eigene Gemeinde wurde, erachteten es die Churer offenbar als zweckmässig, einen Alp- und Forstverwalter in Arosa einzusetzen. Er hiess Luzius Schmid, der Grossvater von Jürg (Pupi) und Reto, seinem Nach-Nachfolger. Arosa zählte damals 54 Einwohner. Wohl rund ein Drittel davon stellte die Familie Schmid, die aus dem Weiler Malix an der Strasse von Chur nach Lenzerheide stammte.

© Heimatmuseum Arosa
Autor
Peter Flüeler
Zum Profil
Peter Flüeler ist gelernter Schreiner und in Arosa aufgewachsen. Er war von 1990 bis 1996 Gemeindepräsident (FDP). Er hat zwei Publikationen über Arosa verfasst: "Holzweg. Kein Durchgang" (2001) und "Mimütti" (2010). Er hält im Heimatmuseum Vorträge über das alte Arosa.
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